Die besten Alben 2011 !!

Jedes Jahr hat natürlich seine eigenen musikalischen Highlights. In diesem Artikel widme ich mich meinen Lieblingsalben des Jahres 2011.

Platz 10.

Anfangen möchte ich mit einer jungen deutschen Punk-Rock Band namens Itchy Poopzkid. „Lights Out London“, das 4. Album der Jungs, überzeugt nicht nur mit einem Cover von Run DMC, sondern auch durch markante Songs welche allesamt Ohrwurm Qualität besitzen.

Anspieltipps: „Why Still Bother“, „It’s Tricky“, „Where Is The Happiness“

Platz 9.

Platz 9 geht an eine Post-Hardcore/Alternative Rock Band aus Wales. Hinter „Welcome Home Armageddon!“ steckt nicht nur ein geniales Cover, sondern auch eine klasse Mischung aus beherrschen der Instrumente, genialem Vocalist und einprägenden Texten.

Anspieltipps: „Sixteen“, „Aftertaste“, „Damned If You Do, Dead If You Don’t“

Platz 8.

Für mich persönlich überraschend ist Platz 8. Nicht etwa weil ich die Band nicht mag, sondern weil ich es verpasst hab, das die kanadische Post-Hardcore Band Silverstein mit „Rescue“ ein neues Album raus gebracht hat (Schande über mich). Das Album ist typisch Silverstein, also viele ruhige Pasagen mit wunderbaren Clean Parts, harte Riffs mit passender Aggresion in der Stimme des Sängers und dieser typische Zwang das man sofort lospogen will. – Silverstein eben.

Anspieltipps: „The Artist“, „Texas Mickey“, „Live To Kill“

Platz 7.

Die Jungs rund um Dave Grohl sorgen auch mit ihrem 7. Studioalbum „Wasting Light“ für wohltuende Klänge in den Ohren. Wasting Light enthält sowohl „In-die-Fresse“-Songs, als auch ruhige/sanfte Lieder welche trotzdem perfekt in’s Gesamtbild passen. Besonders zu erwähnen ist eine komplette Live Performance des Albums, seitens der Foo Fighters.

Anspieltipps: „Bridge Burning“, „These Days“, „Arlandria“

Platz 6.

Auf Platz 6 eine Band aus England, welche Live mehr als überzeugend ist. The Subways sprühen nur so vor Energie. Dies ist auch auf „Money & Celebrity“ schon während der ersten paar Lieder zu erkennen. Auch wenn das neue Album mehr in Richtung Pop-Musik geht als die letzten beiden, ist es dennoch nicht zu unterschätzen!

Anspieltipps: „We Don’t Need Money To Have A Good Time“, „Celebrity“, „It’s a Party“

Platz 5.

„To all those not living in the here and now!“ .. einprägsame Worte schon im Opener. „The Here And Now“ von der britischen Hardcore Band Architects hat sich dank einem Sam Carter als Vocalist, welcher sowohl geniale Clean Parts im einem Moment singt und im nächsten widerrum so wirkt als würde er sich die Seele aus dem Leib schreien, bei mir beliebt gemacht. Wobei die Mischung aus beiden Elementen so ausgewogen ist, das es sogar für Leute die nichts mit „rumgeschrei“ zu tun haben wohlklingend ist.

Anspieltipps: „Learn To Live“, „Day in Day Out“, „BTN“

Platz 4.

Ein Album, welches wirklich eine Bedeutung hat ist Rise Against mit ihrem 6. Studioalbum „Endgame“ gelungen. Das Album hat Titel die sich mit den Opfern des Hurricane Kathrina oder mit den „September’s Children“ beschäftigen, welche eine Reihe Jugendlicher waren die Aufgrund von Mobbing wegen ihrer Homusexualität Suizid begingen. Somit setzt Rise Against wieder ein Zeichen in Sachen Polit-Punk, welches auch live erstklassig ankommt.

Anspieltipps: „Architects“, „Help Is On The Way“, „Make It Stop“, „Satellite“

Platz 3.

„Die Beatsteaks aus Berlin! – Berlin!“ schallt es durch die Hallen wenn das berliner Gespann auf die Bühne geht. Mit „Boombox“ reiht sich das nächste Album in ihre erstklassige Sammlung ein. Das 6. Album hat es auch geschafft die Beatsteaks endgültig in den deutschen Rockolymp hinaufzuheben.

Anspieltipps: „Cheap Comments“, „House on Fire“, „Fix It“

Platz 2.

3 Sekunden haben gereicht damit ich mir dachte: „Du musst dir dieses Album holen“. Die amerikanische Post-Hardcore Band Of Mice & Men überzeugt mich auf „The Flood“ besonders durch den Clean Gesang von Bassist Shayley Bourget. Dieser bringt mich jedes mal erneut zum Staunen. Jedoch ist auch der Leadvocalist nicht außen vor zu lassen, den dieser hat eine sehr eigene Art des Growlens, welche ziemlich hoch und dadurch sehr eingängig wirkt.

Anspieltipps: „Still YDG’N“, „Let Live“, „Ohioisonfire“

Platz 1.

Mit Abstand auf Platz 1 befindet sich „Oceanic“ der Münchner Band Emil Bulls. Auf dem inzwischen 8. Studioalbum experimentieren sie nicht mehr, sondern scheinen das gefunden zu haben, was ihnen liegt. So enthält das Album sowohl harte, hau-drauf Songs („Epiphany“,“We Don’t Belive In Ifs“), grandiose Midtempo Werke („The Jaws Of Oblivion“,“The Knight In Shining Armour“) und ergreifende Balladen („Between The Devil And The Deep Blue Sea“,“I Bow To You“). Somit ist für wirklich jeden etwas verteten. Ich persönlich bin total von diesem Album überzeugt und habe es auch schon in meine All Time Favourits aufgenommen.

Zum Abschluss ein paar Eindrücke aus dem Album:

Natürlich spiegelt das nur meine Meinung wieder, jeder hat seinen eigenen Geschmack und das ist gut so. 😉